PSD Bank ASUS Stockheim Colter GmbH Derbystar Tulip Inn Sportstadt Düsseldorf Stadtsportbund Düsseldorf Fortuna Düsseldorf 1895

TOP IN DÜSSELDORF - Der beliebteste Sportverein 2016

Strahlende Sieger in lockerer Atmosphäre

120 Gäste feiern Abschluss von Top in Düsseldorf in der Rheinterrasse.

Aller guten Dinge sind drei – auch bei Top in Düsseldorf, dem Sportverein-Voting der Westdeutschen Zeitung und der PSD Bank. Am Dienstagabend wurden vor und mit rund 120 Gästen in der Rheinterrasse die Sieger der dritten Auflage gekürt. Gastgeber Stockheim sorgte für den kulinarischen Rahmen, WZ-Verlagsleiter Christian Koke und Lokalsportchef Norbert Krings führten als Moderatoren durch den Abend.

Die WZ, PSD Bank und ihre Partner Asus, Stockheim, Colter GmbH Fenster Türen Glas, Derbystar, Tulip Inn Düsseldorf Arena Hotel, die Sportstadt Düsseldorf und der Stadtsportbund sowie die Fortuna als Unterstützer zeichneten in den Kategorien bis zu 50, bis zu 250 und mehr als 250 Mitglieder die fünf beliebtesten Sportvereine der Stadt aus. Zudem wurde auch in diesem Jahr ein Jurypreis vergeben.

VC Alsterwasser macht den Hattrick perfekt

In der Kategorie der Vereine mit bis zu 50 Mitgliedern gab es beinahe schon einen standesgemäßen Sieger. Der VC Alsterwasser krönte sich zum dritten Mal in Folge mit Siegerscheck und Pokal. Mit 5305 Stimmen gelang dem Verein um Jerg Kraiss und Jens Lengelsen der Hattrick. Die Vereinskasse der Mixed-Volleyballer ist damit um 5000 Euro reicher. „Wir haben wieder einmal vor allem die sozialen Netzwerke mobilisiert“, sagte Kraiss. Der VC Alsterwasser, abermals der Verein mit den meisten Stimmen aller Teilnehmer, gewann vor der SSG Düsseldorf (2500 Euro) und den Black Eagles (1500 Euro). Auf den Rängen vier und fünf landeten die Speed Lions (500 Euro) und der Aikido Club (250 Euro).

Capitol Bascats können ihren Erfolg zunächst gar nicht fassen

Bei den Vereinen mit bis zu 250 Mitgliedern freuten sich die Capitol Bascats über den Sieg. „Ich bin noch ein wenig geschockt“, sagte Trainer Sean Lowe. „Wir waren beim Voting mit allem dabei, was wir hatten.“ Der Frauen-Basketballverein gründete sich erst vor elf Monaten und hatte nicht mit dem Sprung auf Platz eins bei Top in Düsseldorf gerechnet. Auf dem zweiten Platz reihte sich der Reitclub Hofgarten ein, der in den ersten beiden Jahren des Votings bereits ebenfalls auf dem Treppchen gelandet war (Platz drei und Platz eins). Hinter dem Reitclub landete der TSC Tümmler auf Rang drei. Die Wasser Wanderer und die Dolphins Düsseldorf komplettierten die ersten Fünf.

„Ohne ehrenamtliche Mitarbeiter könnten wir unsere Arbeit in dieser Form nicht machen.“

Udo Wendler, zweiter Vorsitzende des Judoclub 71 (Jurypreis-Sieger)

Mit großer Freude nahm der Düsseldorfer Ruderverein 1880 den Pokal und Siegerscheck in der Kategorie der Vereine mit mehr als 250 Mitgliedern entgegen. „Frauke Horstmann, Patrick Osterloh und ich haben uns immer gegenseitig angestachelt. Wir haben ein besonderes Wir-Gefühl im Verein erlebt und freuen uns sehr über den Preis“, sagte die erste Vorsitzende Marianne Imhof. Hinter den Ruderern landete der Düsseldorfer Schwimmclub 1898 auf Platz zwei, gefolgt von den ART Giants, dem DSD und den ISC Rams.

Eine knappe Entscheidung um die Spitzenpositionen gab es wieder einmal beim Jurypreis, der unter dem Motto „Welche Bedeutung hat das Ehrenamt für den Leistungssport?“ stand. In der vom Internetvoting unabhängigen Kategorie gewann letztlich der Judoclub 71 den mit 5000 Euro dotierten Preis. „Das bedeutet uns sehr viel“, sagte der zweite Vorsitzende Udo Wendler. „Wir sehen das als Anerkennung. Ohne ehrenamtliche Mitarbeiter könnten wir unsere Arbeit in dieser Form nicht machen.“ Die Bedeutung der Ehrenamtler im Sport und speziell im Breitensport strich auch Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor und Sportdezernent, noch einmal heraus: „Es gibt in Düsseldorf eine große Sportförderung, aber wenig Hauptamtliche. Der Sport lebt vom Ehrenamt.“

Da die besten drei Konzepte zum Jurypreis die Jury besonders überzeugten, wurden gleich zwei Vereine mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Dazu stockten die PSD Bank und weiteren Partner das Preisgeld kurzerhand auf. Das Sportwerk Düsseldorf und die Borussia nahmen jeweils einen Scheck über 2500 Euro in Empfang.

Die WZ, PSD Bank und ihre Partner freuen sich nun bereits auf die vierte Auflage von Top in Düsseldorf, die im Spätsommer oder Herbst beginnen wird. Und die Vereine werden sicherlich bereits an neuen Konzepten arbeiten, um dann wieder möglichst viele Stimmen sammeln zu können.

 

Abschlussveranstaltung 2017

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Video

TOP IN DÜSSELDORF - Preisverleihung - Der beliebteste Sportverein 2016

 

 

„Die Interessen der Vereine finden eine öffentliche Bühne“

INTERVIEW Stefan Hölzel, Marketingleiter der PSD Bank Rhein Ruhr, spricht im WZ-Interview über das Engagement der Bank beim WZ & PSD Bank Top in Düsseldorf und die Bedeutung des Breitensports.

Das Gespräch führte Tobias Kemberg

Zum dritten Mal sucht die Westdeutsche Zeitung gemeinsam mit ihren Partnern die beliebtesten Sportvereine der Stadt. Erstmals mit dabei beim WZ & PSD Bank Top in Düsseldorf ist der neue Namensgeber, die PSD Bank Rhein Ruhr eG. Die WZ sprach mit dem Marketingleiter Stefan Hölzel.

Herr Hölzel, Ihr Engagement im Düsseldorfer Sport ist vielfältig. DEG, Leichtathletik-Meeting und vieles mehr – warum setzt sich die PSD Bank so sehr für den Sport in der Stadt ein?

Stefan Hölzel: Unsere Bank lebt im Herzen der „Sportstadt Düsseldorf“. Man muss ja nahezu blind sein, wenn man diese ungeheure Vielfalt des Sports übersehen würde. Für mich – als aktiver Handballer – geht es aber um mehr. Wir alle nutzen den Sport, ob aktiv oder als Zuschauer zum Abschalten vom Arbeitsalltag und Kraft tanken für die nächsten Aufgaben. Gerade in der heutigen Zeit ist Sport ein ungemein wichtiges Regulativ für alle Gesellschaftsschichten. Sport fördert den Zusammenhalt und schafft gemeinsame, hoch emotionale Erlebnisse. Genau deshalb sind wir im Sport so sehr engagiert. Wenn der Vereinssport wegfällt, haben wir ein gesellschaftliches Problem.

Mussten Sie lange überlegen, ob sie beim „WZ & PSD Bank Top in Düsseldorf" mitmachen?

Hölzel: Das haben wir ganz schnell und ganz positiv entschieden. Wir Bankmenschen können durchaus auch spontan sein (lacht).Wir sind ja als Genossenschaftsbank mit unseren Mitgliedern auch „vereinsähnlich“ aufgestellt. Insofern habe ich ein besonders gutes Gefühl, wenn es um das Ehrenamt in Vereinen geht. Als die Aktion an uns herangetragen wurde, war ich schnell begeistert und überzeugt. 

Was macht den Reiz von Top in Düsseldorf aus?

Hölzel: Top ist auch deshalb „top“, weil hier in ganz besonderer Weise die Interessen der Vereine und die Interessen von deren Mitgliedern eine öffentliche Bühne finden. Einmal durch die tolle Kooperation mit der WZ, und dann durch das unmittelbare Feedback der Vereine und damit der Sportler an der Basis. Außerdem sind die Vereine durch das Voting-System darauf angewiesen, ihre komplette Mitgliederschaft zu aktivieren und als Gemeinschaft aufzutreten. Hier geht es jetzt nicht um Einzelpersonen, die als Verein auf Spendenzug gehen.  

Es sind ja nicht nur die Topvereine. Ist die Förderung des Breitensports ein besonderes Anliegen der PSD Bank?

Hölzel: Natürlich. Lassen Sie uns doch einfach darauf schauen, wo Sie und ich die Möglichkeit haben, Sport zu treiben: Spitzensport ist doch so gesehen eher exotisch und außergewöhnlich. Der Breitensport ist das Fundament, wo wir normale Bürger unseren Platz finden. Deshalb ist es uns wichtig, dass mit dieser Aktion gerade der Breitensport in den Fokus der Medien gelangt und eine so wichtige Unterstützung erfährt. 

Wie wichtig ist es, den direkten Kontakt zu Vereinen und Kunden zu halten? Wo sind die Parallelen zwischen Bank und Tageszeitung? 

Hölzel: Ohne den direkten Kontakt zu unseren Kunden würde unsere Bank nicht funktionieren. Wir würden nichts über die Wünsche unserer Kunden erfahren und können so unserem genossenschaftlichen Auftrag, den Menschen bei der Realisierung ihrer Wünsche zu helfen, nicht nachkommen. Natürlich sind viele unserer Kunden, und solche, die es noch werden wollen, auch begeisterte Sportler. Die Zeitung ist hier ein wichtiges Bindeglied. Aus der Zeitung erfahren viele Menschen über die Aktivitäten der Vereine und auch über uns als beratende Direktbank. Somit schließt sich hier der Kreis auf eine perfekte Art und Weise.